About Us

We are the Rhythms of Resistance Band in Berlin, part of a transnational network called Rhythms of Resistance (RoR). We use Samba and other rhythms to fight on the street for a better world.

Wir sind die Rhythms-of-Resistance-Band Berlin, Teil des transnationalen Netzwerks Rhythms of Resistance (RoR). Wir setzen Samba und andere Rhythmen ein, um auf der Strasse für eine bessere Welt zu kämpfen.

History

The Berlin band has existed as a self-organized group of 5–30 changing members since July 2004 . We are following the tradition of Afro Block drumming groups that emerged in Brazil in the 1970s. They developed in the poorest city districts and became a movement of resistance and a source of self confidence. We are building upon this method of action but are aware that the dimensions and the structure of this kind of exploitation and oppression is not comparable with our Western circumstances.

The first Rhythms of Resistance band formed 2000 in London. A huge pink and silver block, in coordination with other activists, shut down the IWF/World Bank meeting in Prague (Read a short article). From then on, along with the movement against capitalist globalisation, one group after the other popped up – now we’re all over Europe and occasional in the rest of the world.

Geschichte

Die Berliner Band gibt es seit Juli 2004 als selbstorganisierte Gruppe von etwa 5–30 Leuten in wechselnder Besetzung. Wir sehen uns in der Tradition der Afro-Block-Trommelgruppen, die in den 1970er Jahren in Brasilien aufkamen. Diese entwickelten sich aus den ärmsten Stadtteilen und wurden zu einer Bewegung des Widerstandes und einer Quelle des Selbstvertrauens. Wir bauen auf dieser Aktionsform auf, sind uns aber im Klaren darüber, dass das Ausmaß und die Struktur dieser Ausbeutung und Unterdrückung nicht vergleichbar sind mit unserer westlichen Realität.

Die erste Rhythms-of-Resistance-Band formierte sich 2000 in London. Ein riesiger Pink-und-Silber-Block blockierte zusammen in anderen aktivistischen Gruppen den IWF/Weltbank-Gipfel in Prag (kurzer Artikel). Seitdem entsteht – gemeinsam mit der Bewegung gegen den globalisierten Kapitalismus – eine Band nach der anderen. Es gibt jetzt Bands in ganz Europa und auch einige in anderen Teilen der Welt.

Hintergrund

Wir glauben, dass wirkliche soziale und politische Gerechtigkeit im Großen nur dann erreicht werden kann, wenn auch wir anders und besser miteinander umgehen. Deshalb gibt es bei uns keine AnführerIn. Wir wollen Freiräume schaffen, in denen es uns möglich ist, Hierarchien zu bemerken und zu bekämpfen. Deshalb trifft die Gruppe alle Entscheidungen im Konsens. Jede/r soll das Vorgehen mittragen und gestalten können, ohne über ihre eigenen Grenzen zu gehen.

Wir sind Menschen mit der Sehnsucht nach Veränderung und einem Miteinander. Wir wollen eine Welt, in der Kategorien wie Volk, Rasse, Geschlecht, Religion und Nation keine Rolle spielen. Doch überall auf der Welt werden Menschen in solche Kategorien eingeteilt – das legitimiert Verhältnisse, die sonst als Ausbeutung und Ungerechtigkeit sichtbar wären: Umweltzerstörung und Sozialabbau im Namen des nationalen Standortwettbewerbs, ein rassistisches Migrationsregime in Europa, patriarchale Strukturen …

Action Samba

Mit Samba wollen wir solche Kategorien unterlaufen und sowohl innerhalb unserer Band als auch nach außen bekämpfen. Unsere Musik ist für uns innerhalb einer Vielfalt von Aktionsformen eine kreative, lustvolle und spontane Möglichkeit, den Kampf für eine bessere Gesellschaft zu führen und zu unterstützen.

Dabei will die Sambaband Akteurin und nicht Begleiterscheinung sein. Wir spielen auf Demos, Kundgebungen, direkten Aktionen, Straßenfesten und Besetzungen. Wir waren G8-Gipfel stürmen, Genfelder befreien, Naziaufmärsche verhindern … beim Euromayday, antirassistischen Einkauf, gegen Hartz IV, Castor stoppen, Solidarität mit politischen Gefangenen, Abschiebeknäste schliessen, gegen Studiengebühren, Bundeswehr abschaffen, Derail WTO, Yorck59 bleibt!